Wir fragen – unsere Gesellschafter antworten

Wir fragen – unsere Gesellschafter antworten

Heute: Falk Dierchen von RTC Reifen & Autoservice DIERCHEN

Welche Aufgabe wird für dich als Unternehmer die größte Herausforderung im Jahr 2021 werden?

„Als erstes fällt mir dazu Covid-19 ein und alles was damit zusammenhängt. Glücklicherweise sind wir in unseren Betätigungsfeldern breit aufgestellt und bisher gesund durch diese Zeit gekommen. Um den Anforderungen unserer Kundschaft gerecht zu werden und für die Zukunft gut gewappnet zu sein, wollen und müssen wir dieses Jahr noch eine neue Halle bauen.“

Du sitzt seit einiger Zeit im Riesaer Stadtrat. Was hat dich bewogen, dich in der Lokalpolitik zu betätigen?

Ich war bis dato in der Kommunalpolitik nicht aktiv, wohl aber gesellschaftlich durch meine Arbeit im Lions Club Riesa. Da in der Gemeinschaft unserer Stadt gerade ein Generationswechsel passiert, hatte ich mich entschlossen, auch meinen Anteil mit beizutragen. Erstaunt war ich über das positive Feedback bei der Wahl zum Stadtrat und das Vertrauen, welches mir dort entgegen gebracht wurde. Es ist nicht immer einfach alles unter einen Hut zu bringen, aber alle Aufgaben haben ihren Reiz für sich und es ist gut, wenn man sagen kann: „Ich haben nicht nur zugeschaut und gemeckert, sondern ich habe mitgestaltet!“   

Du bist ein ausgewiesener Spezialist für Reifenfüllungen. Was schätzen deine Kunden an diesem Service?

Da bin ich im Jahr 2020 wie die Jungfrau zum Kind gekommen. Bis dato habe ich diesen Service auch „nur“ eingekauft und vertrieben. Aber nun bot sich die Gelegenheit in eine Lücke zu springen und ein neues Standbein auf den Boden zu bekommen. Zum Glück konnte ich auch einen Mitarbeiter mit 30 Jahren Berufserfahrung in diesem Bereich mit übernehmen. Dadurch konnten wir uns schnell einen Namen für zuverlässige und schnelle Dienstleistungen erarbeiten. Und auch da kommt uns wieder zu Gute, dass wir nicht lange schnacken, sondern anpacken und abarbeiten. Da geht auch mal was spontan im Rahmen der technischen Möglichkeiten.

 Welchen deiner Mitarbeiter „muss“ man einfach kennengelernt haben – und vor allem, warum?

Oh… das ist schwer da eine Wertung zu bringen, ich habe einen Mitarbeiterstamm zwischen 60 und 20 Jahren und das ist gut so. Ich glaube, da ist uns eine gelungene Mischung gewachsen, die sich gegenseitig ergänzt und befruchtet. Da möchte ich eigentlich nur die gute Seele des Unternehmens hervorheben und das ist meine Frau Katrin. Sie sorgt mit ihrer Ruhe aber Bestimmtheit für die Ordnung in so einer Männerdomäne und kurz vor Weihnachten sagte ein Kunde zu ihr: „Sie sind heute meine Lichtblick! Bei mir ging heute alles schief, dann hatte ich noch einen Plattfuß und bei Ihnen ist das alles kein Problem, vielen Dank das Sie meinen Tag gerettet haben.“ Und genauso leben und arbeiten wir alltäglich, bei uns läuft auch nicht alles glatt, aber gemeinsam lösen wir Aufgaben, die uns jeden Tag gestellt werden.

Ein Blick in die Zukunft – wie sieht dein Unternehmen in 10 Jahren aus?

Ich denke, wir sind immer noch am Markt aktiv und kümmern uns um unser Kerngeschäft – die Reifen! Denn egal wie Fahrzeuge in Zukunft angetrieben werden, sie werden auf Reifen rollen. Ich bin mir ziemlich sicher, dafür die richtigen Weichen gestellt zu haben. Und wenn die Lebensplanung unserer Kinder nach ihren Vorstellungen läuft, werden sie dann schon Verantwortung in unserem Unternehmen übernommen haben und die nächste Generation darf ran.

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